Spiele im Pokus

Das Wichtigste innerhalb unseres Clubs ist, dass Spiel und Spaß im Vordergrund bleiben. Aber Pokern nur um Chips ist uns zu langweilig und fördert auch oft "blödes Spielen" (jeder kennt die Freerolls aus dem Internet wo die Leute mit Nix bis zum River mitgehen).
Ein typischer Pokerabend startet bei uns mit einem Turnier und "Ausgeschiedene" können an den Cashgame-Tisch wechseln.
 
Als Club behalten wir keinerlei Entry-Fee oder Rake ein, 100% aller einbezahlten Buy-Ins werden als Gewinn wieder ausgeschüttet. Allerdings danken unsere Dealer für ein freiwilliges Trinkgeld in Höhe von einmaligen 5,- Euro pro Turnier, sowie den üblichen Zuwendungen beim Cashgame.
 
Folgende Personen haben bei uns Einlass bzw. die Möglichkeit bei uns mitzuspielen:
 

  • Pokusmember
  • Freunde und Pokus Stammgäste (jeder der schon mal bei uns war)
  • Freunde, die von einem der beiden oben genannten persönlich mitgebracht werden
  • Personen, die von einem Pokus-Member eingeladen wurden
  • JEDER der will - bitte nur vorher kurz anmelden (Mail, FB, etc.). Neue Gäste herzlich willkommen!!!

 WIR FREUEN UNS DARAUF MIT DIR ZU ZOCKEN!

Noch was:
Bei uns wird Pünktlichkeit belohnt.

Unsere "Pünktlichkeitsbonus-Regel":
Wer dem Dealer PERSÖNLICH um 18.55 Uhr das Buy-In in die Hand drückt erhält dafür sofort 2.000
"Pünktlichkeits-Bonus-Chips" und seine Platzkarte

(ab etwa 18.30 ist der Club an Spieltagegeöffnet) 
Wer später kommt und sich somit später einkauft, findet am Tisch hingegen den normalen Tages-Start-Stack vor (ausgenommen Unlimited-Rebuy-Turnier)


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Montagsturniere


Wir spielen an den Montagen abwechselnd Second-Chance , Second-Life, Unlimited Rebuy sowie Omaha-Turniere:

Die kleinen Unterschiede zu anderen Turnieren:
-man hat mehr Chips und die Blinds steigen langsamer 
-die Gewinnausschüttung der Einsätze erfolgt auf 20% der Teilnehmer und nicht nur auf 10% wie meist üblich.

Flachere Pay-Out-Struktur:
bei 21 bis 27  Spielern
5 Plätze: 35% - 25% - 17% - 13% - 10%

bei 12 bis 20 Spielern
4 Plätze: 40% - 30% - 20% - 10%

bei 01 bis 11 Spielern
3 Plätze: 45% - 35% - 20%

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Freitagsturniere


An jedem ersten Freitag im Monat (bei Feiertag der zweite) steht "Deepstack" auf dem Programm:
 
Wir spielen ein richtig tiefes Turnier mit 18.000 Start-Chips, halbstündigen Blinds, Antes und langsamer Struktur - klassisches Poker vom Feinsten.

Buy-In 50,- Euro

Pay-Out-Struktur Turniere:
bei 21 bis 27  Spielern
5 Plätze: 35% - 25% - 17% - 13% - 10%

bei 12 bis 20 Spielern
4 Plätze: 40% - 30% - 20% - 10%

bei 01 bis 11 Spielern
3 Plätze: 45% - 35% - 20% 

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Cashgame


An allen Spieltagen wird für Ausgeschiedene auf Wunsch ein Cashgame-Tisch eröffnet!
Auch finden manchmal nach Voranmeldung reine Cashgame-Abende statt.

Wir spielen
Texas Hold´Em No Limit 50c / 1€ 
und
Potlimit Omaha ein Blind 50c 
(in beiden Fällen Min.Buy-In 30,- Euro, Max. 100,- Euro,
späteres Ein-/Nachkaufen Schnitt des Tisches)

CASHGAME im Club Pokus ist RAKEFREE, was reingeht, geht raus
(natürlich danken unsere Dealer für die üblichen Zuwendungen nach einem gewonnenen Pot)


Regelwerk im Pokerclub Pokus

Das Regelwerk nach dem wir spielen entspricht bis auf kleine, für den Club nötige Modifikationen dem international anerkannten Original-Regelwerk, welches in Österreich vom bekannten Turnierleiter Thomas Lamatsch übersetzt wurde. Das Regelwerk ist auch im Club öffentlich ausgehängt und kann so bei etwaigen Regeldiskussionen sofort zu Rate gezogen werden.

1. Floorman
Im Club Pokus gibt es keinen eigenen Floorman. Alle unsere Dealer sind in Casinos ausgebildete Profis. Wird der Ruf nach einer Floormanentscheidung laut, wird die Uhr kurz angehalten und der Dealer des Nebentisches in Floormanfunktion gesetzt. Er ist stets angehalten, im besten Interesse des Spiels, mit Fairness als oberster Priorität zu entscheiden. In gewissen Umständen kann es dazu führen, dass technische Regeln „ignoriert“ werden und im Sinne der Fairness entschieden wird. Seine Entscheidung ist endgültig.

2. Odd Chips - Nicht teilbarer Jeton
Den nicht teilbaren Jeton bei Splitpots erhält immer der erste Platz links vom Dealerbutton.

3. Calling „Clock“ oder „Time“
Ist bereits einige Zeit verstrichen und es wird „Clock / Time“ verlangt, so erhält der Spieler eine Minute Zeit, um seine Entscheidung zu treffen. Hat er nach Ablauf dieser Zeit noch keine Entscheidung getroffen, erfolgt ein Countdown von 10 Sekunden. Erfolgt noch immer keine Aktion, wird die Hand für „tot“ erklärt.

4. Dead Button
Durch das Ausscheiden eines Spielers kann es passieren, dass der Button nicht weitergeht und zweimal an derselben Position bleibt.

5. Penalties und Disqualifikation
Ein Penalty (Zeitstrafe) kann ausgesprochen werden, wenn ein Spieler die Karten öffnet oder herzeigt, obwohl es noch Aktion(en) gibt, oder ein(e) Karte(n) vom Tisch wirft. Weiters bei „verzögertem Showdown“ (siehe Pkt.21), schlechtem Benehmen, ins besonders Beleidigung von Mitspielern oder Dealer sowie Verstößen gegen das hier festgehaltene Reglement. Es obliegt dem Floorman die Höhe des Penalty festzulegen. Im Regelfall erfolgt zuerst eine Ermahnung ohne Penalty, bei Wiederholung eine Zeitstrafe von einer Buttonrunde, bei abermaliger Wiederholung die Disqualifikation mit Chips- und Buy-In-Verlust. Eine Strafe die über eine Buttonrunde hinaus geht (zB. Disqualifikation) kann der Floorman nur gemeinsam mit dem “ranghöchsten” anwesenden Pokusmember (Präsident, Präsidiumsmitglied) aussprechen.

6. Am Sitzplatz
Ein Spieler muss, um am Spiel teilzunehmen, auf seinem Platz sitzen, ansonsten wird die Hand für „tot“ erklärt. Er bekommt aber Karten gedealt, auch wenn er nicht am Platz ist und hat für seine Aktion / Rückkehr zum Platz Zeit, bis er an der Reihe ist. Dann wird allerdings keine Sekunde auf ihn gewartet – ist er dran und sitzt nicht schon, ist die Hand „tot“.

7. Öffnen der Karten bei Allin
Beim Turnier müssen alle Karten geöffnet werden, sobald ein Spieler „All-in“ ist und keine Aktion mehr möglich ist. Beim Cashgame nicht.

8. Raise Regeln
Wir spielen im Club Pokus “Difference-Raise”, ein Raise muss somit mindestens so hoch sein, wie das Raise zuvor. Wenn ein Spieler raist ohne es zuvor zu annoncieren und er spielt gleich oder mehr als 50% eines Raises, muss er den Satz auf die Höhe des Minimum Raise vervollständigen. Sind es weniger 50% ist es ein einfacher Call und er erhält den Rest zurück. Annonciert er zuvor ein Raise und legt zu wenig Chips ein, muss er auf den Minimum-Raise vervollständigen (auch wenn das seinen All-In bedeuten würde). Es gibt es folgende Möglichkeiten, das Raise zu setzen:
a) der Betrag wird in einer Bewegung gesetzt
b) der Betrag wird zuvor annonciert

9. Oversized Chip
Ein einzelner „oversized“ Jeton gilt, ohne dass ein Raise annonciert wurde, als Call. Annonciert ein Spieler ein Raise und setzt einen oversized Chip gilt die Wertigkeit des Jetons.Das Raise muss immer annonciert werden, bevor der Jeton den Tisch berührt, sonst ist es ein Call.

10. String Bets / Raises
String Bets / Raises (das einzelne „Einwerfen“ von Chips) sind ungültig – in dem Fall gilt das Minimum des zu setzenden Betrages (Call oder wenn zuvor annonciert Minimum-Raise)

11. No Disclosure! No Advice! One Player to a Hand!
Während einer Hand gilt (egal ob man nun selbst noch Karten hat oder nicht):
a) keine Informationen über aktive oder gepasste Karten
b) keine Spielanalysen, solange noch eine Aktion möglich ist
c) nicht vor dem Showdown über die Hand sprechen
d) nur ein Spieler pro Hand ist zulässig (also niemand zeigen und „Rat“ einholen)

12. Neues Limit
Jeweils eine Minute vor Ende jedes Blindlevels startet ein Musik-Jingle. Beim Ertönen dieses Jingles ist die jeweilige Hand fertig zu spielen, neu gegeben wird nicht mehr. Nach Beendigung der Hand wird auf den Beginn der nächsten Blindstufe gewartet, die nächste Hand wird bereits mit den neuen Blinds/Antes gespielt.

13. Sichtbarkeit der Jetons
Alle Jetons müssen immer sichtbar am Tisch liegen. Spieler dürfen zu keiner Zeit Jetons einstecken oder verborgen transportieren. Jetons die „gefunden“ werden (unterm Tisch, im Hosensack,…) werden ausnahmslos aus dem Turnier genommen. Weiters müssen Jetons mit der größten Wertigkeit müssen für alle sichtbar sein (am Tisch in vorderster Reihe stehen).

14. Rabbit Hunting
„Rabbit hunting“ sollte unterbleiben (kostet nur unnötige Zeit und bringt eh nix). Kann in Ausnahmefällen bei Tischinteresse gewährt werden.

15. Ausgleichen der Tische (Balancing)
Es wechselt immer der Spieler in der Position des nächsten BB in die schlechteste Position des neuen Tisches. Die Auswahl von welchem Tisch der Spieler genommen wird, ist durch die Turnierleitung festgelegt.

16. Ungeschützte Hand
Sollte ein Dealer die ungeschützte Hand eines Spielers vernichten, hat der Spieler keine Regressansprüche und erhält auch keine Jetons zurück. Sollte sich durch Mithilfe eines nicht mehr im Spiel befindlichen Spielers die Hand im Muck ausfindig machen lassen können (Blatt ins Ohr flüstern), kann es im Ausnahmefall refundiert werden. Muckt ein Spieler seine Karten selbst, sind sie ausnahmslos und zu jeder Zeit „tot“ (auch wenn „versehentlich“ oder zu früh gemuckt wird wie zB nach dem Showdown bei Splitpot,
etc.)

17. Verbale Aussagen
Verbale Aussagen sind absolut bindend (Call = Call, Raise = mindestens Minimum Raise, etc.). Wer nicht aufpasst (zB ob zuvor geraist wurde), trägt die Folgen selbst.

18. Exposing Cards
Öffnet ein Spieler seine Hand während dem Spiel, kann er selbst keinen Move mehr machen und nur noch callen. Öffnet er sie nach einem All-In oder Bet des Gegners bevor er selbst gesetzt hat, um so eine Reaktion des Gegners hervorzurufen, werden die Karten für „tot“ erklärt. Die Entscheidung was zutrifft, fällt der Floorman.

19. Poker Etikette
Wiederholte Verstöße gegen die Etikette werden mit Penalties geahndet. Beispiele dafür sind, das Berühren fremder Karten oder Jetons und Spielverzögerung. Spieler sind angehalten in der Reihenfolge zu setzen. Weiters kennen wir keinen Spaß bei ernsthafter Beleidigung unserer Dealer.

20. Showdown
Im Showdown muss der Spieler, der „bezahlt“ wurde (Call nach einem Bet oder Raise), als Erster seine Karten öffnen und zwar BEIDE ZUGLEICH und SOFORT! Bitte kein „Saloon-Wildwest-Szenario“ wo spannend bis zum Sonnenuntergang ein Kärtchen nach dem anderen aufgedeckt wird. Das nervt andere, verzögert das Spiel und wird im Wiederholungsfall nach Ermahnung mit Penalty
geahndet.

21. Heads-Up
Im Heads-Up hat der Spieler am Button den SB zu setzen. Nach Ausgabe der Karten spricht er zuerst, dann kommt der Flop. Nach dem Flop ändert sich die Position, ab diesem Zeitpunkt setzt nun der zweite Spieler (ohne Button) die restliche Runde zuerst.


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